WINTERDEPRESSION und NADH


Januar 2021

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Im Winter  entwickeln viele Menschen auf Grund der  kurzen Tage, der  langen Nächte und der geringeren  täglichen Lichtmenge  depressive Zustände. Diese sind gekennzeichnet unter anderem durch Traurigkeit, Unlustgefühle,  Antriebslosigkeit, mangelnde Initiative und ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Halten diese Symptome länger an, dann spricht man von einer Winterdepression. Frauen sind häufiger betroffen als Männer und sie ist in nördlichen Breiten häufiger  zu beobachten  als in südlichen.

 

Die  Ursache der Depression ist ein Energiemangel im Gehirn  wodurch Hormone, Neurotransmitter, wie Serotonin und Adrenalin  sowie  andere Metabolite nicht mehr in ausreichender Menge produziert werden. Natürlich spielen  auch genetische Faktoren sowie chronische  Stressbelastung  bei der Depression eine Rolle.  Im Winter kommt es wegen des geringeren Tageslichtes auch zu einer  vermehrten Freisetzung von Melatonin, das  schlafinduzierende Wirkung auslöst.  Melatonin senkt auch den Serotoninspiegel im Körper. Dieser ist wieder verantwortlich  für den verminderten Antrieb und die Müdigkeit.

 

Bei depressiven Patienten ist auch ein Mangel an Noradrenalin und Dopamin nachgewiesen worden , wie in der Publikation beschrieben ist.(1)

 

In einer weiteren wissenschaftlichen Studie wurde gezeigt, dass das Coenzym NADH die Biosynthese der Neurotransmitter Serotonin, Adrenalin und Dopamin stimuliert (2).

 

Nachdem NADH die Dopaminproduktion steigern kann, wurde in den 90 er Jahren am Birkmayer Institut für Parkinson Therapie eine Studie über die Wirksamkeit von NADH bei mehr als 200 depressiven Patienten untersucht. Bei 93% der Patienten der behandelten Patienten konnte eine Verbesserung nachgewiesen werden(3). Die von den Patienten angegebene positive, antidepressive und stimmungsaufhellende Wirkung von NADH trat zwischen dem 5. Tag und 4 Wochen nach Beginn der täglichen NADH Gabe ein. Nebenwirkungen wurden keine beobachtet.

 

Seit dieser Zeit haben einige tausend Depressions-Patienten regelmäßig NADH genommen und eine gute antidepressive Wirkung beobachtet. Viele dieser Menschen konnten ihre tägliche Antidepressiva Dosis stark reduzieren oder ganz weglassen, ohne wieder in eine Depression zu verfallen.

 

Weitere Informationen zu NADH können Sie in meinem Buch „NADH - Der biologische Wasserstoff, das Geheimnis unserer Lebensenergie“ nachlesen (4)

 

Referenzen:
(1)Depression:Depression&related conditions, Biology of depression-neurotransmitters;Gulf Bend Center; https://www.gulfbend.org/poc/view_doc.php?type=doc&id=12999&cn=5. Zugriff am 28.1.2021
(2)NADH stimulates endogenous dopamine biosynthesis by enhancing the recycling of tetrahydrobiopterin in rat phaechromocytoma cells.” Vrecko K, Storga D, Birkmayer GD, Möller R, Tarfeit E, Horejsi R, Reibnegger G, Biochimica et Biophysica Acta 1997; 1361: 59-65.
(3)The reduced nicotinamide adenine dinucleotide (NADH) as biological antidepressiv agent. Experience with 205 patients; Birkmayer JGD, Birkmayer W, New trends in Clinical Neuropharmacology 1991; 5: 75-86.
(4)NADH-Der biologische Wasserstoff, das Geheimnis unserer Lebensenergie; Prof George Birkmayer