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Juni 2020

NADH und DEMENZ

 

Eine der häufigsten Krankheiten im Alter ist die Demenz, auch senile oder Altersdemenz genannt, da sie meist nach dem 65.Lebensjahr beginnt. Der verbreitete Glaube, dass Alzheimer und Demenz zwei verschiedene Krankheitsbilder sind, stimmt nicht. Alzheimer ist eine Form von Demenz, ebenso wie zum Beispiel die Vaskuläre Demenz (VAD) und die Lewy-Body-Demenz.

 

Die ersten typischen Anzeichen von Demenz sind zu Beginn gestörtes Kurzzeitgedächtnis und Merkfähigkeit. Diese beginnende Vergesslichkeit überspielen die Patienten oft Monate - bis jahrelang, wobei wertvolle Zeit für Therapie verloren geht.

 

Weitere Auffälligkeiten bei Demenz sind:

    - Vergesslichkeit, Verwirrtheit
    - Gereiztheit, Aggressivität
    - Persönlichkeitsveränderungen
    - Depression
    - Sprachliche Schwierigkeiten
    - Verlust der Kommunikationsfähigkeit
    - Orientierungslosigkeit bezüglich Raum und Zeit

 

Die Ursache für diese Hirnleistungsstörungen besteht in einer Fehlfunktion der Synapsen (=Verknüpfungen) im Gehirn.
Auf Grund dieser nicht funktionierenden Zellkommunikation können Informationen nicht gespeichert und auch nicht mehr verarbeitet werden; da die Nervenzellen geschädigt sind.

 

Eine einfache Methode die Hirnleistung dieser Patienten zu überprüfen ist die Mini-Mental-Zustandsüberprüfung (=MMSE oder auch Mini Mental State Examination).

 

In weniger als 5 Minuten kann man das Denkvermögen eines Menschen folgendermaßen testen:

 

    1. Dabei werden den Patienten 10 Orientierungsfragen gestellt wie z.B.:“Welcher Tag/Monat/Jahr ist heute?“, „Welches Datum ist heute?“, “In welcher Stadt/Land leben wir?“
    2. Erkennen und Merken lässt sich überprüfen, indem der Patient 3 vom Untersucher genannte Objekte beschreiben muss.
    3. Aufmerksamkeit und Konzentration werden getestet, indem der Patient ein Wort mit 5 Buchstaben rückwärts buchstabieren und eine Zahlenfolge wiederholen soll.
    4. Das Kurzzeitgedächtnis wird überprüft, indem der Patient die 3 Gegenstände von Punkt 2 wiedergeben soll.
    5. Verstehen: Dieses wird getestet, indem der Patient Befehlen vom Untersucher nachkommen soll, wie z.B.: Worte wiederholen, schriftliche Aufforderungen ausführen, korrekte Aussagen aufschreiben.

 

Die Höchstpunktezahl liegt bei 30 Punkten für Gesunde, bei unter 24 Punkten liegt ein Hinweis für eine verminderte Hirnfunktion vor. (Genaueres können Sie im Buch von Prof George Birkmayer nachlesen in Kapitel 3.6. “NADH, der biologische Wasserstoff, das Geheimnis unserer Lebensenergie“)

Die Frage ist, kann man die Demenz bzw. eine andere Hirnleistungsstörung verbessern oder ganz beheben?

 

Die Antwort ist JA, mit NADH.

 

Dies wurde durch eine Studie an der Georgetown Universität in Washington nachgewiesen:

In dieser Studie bekamen Alzheimer Patienten 10mg NADH pro Tag für 6 Monate. Zu Beginn und am Ende nach 6 Monaten wurde die Hirnleistung der Patienten anhand von standardisierten Tests ermittelt. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Die Patienten, die NADH bekommen hatten, zeigten eine signifikant bessere Hirnleistung im Vergleich zu den Patienten, die Placebo Tabletten eingenommen hatten. Bei den Placebo Patienten verschlechterte sich hingegen die Hirnleistung.

 

Eine weitere von Professor DEMARIN an der Universität Zagreb durchgeführte Studie (1) hat die Wirkung von NADH an einer größeren Anzahl von Alzheimer Patienten bestätigt (2). NADH stoppt nicht nur das Fortschreiten der Demenz, sondern verbesserte sogar die kognitive Leistung der Patienten. Die Wirkung von NADH beruht höchstwahrscheinlich auf einer Zufuhr von Energie durch NADH.

Nachdem das menschliche Gehirn ca. ein Drittel der vom Organismus produzierten Energie verbraucht, ist ENERGIE MANGEL die plausibelste Ursache für Hirnleistungsstörungen. Das erklärt auch warum NADH, das ATP in jeder Zelle erhöht, sehr positive Wirkungen auf Hirnleistungsstörungen vor allem die Demenz hat. Deshalb ist NADH auch die beste Prävention für Demenz. Ebenso hilft es gesunden Menschen körperlich und geistig fit zu bleiben.

 

1. Demarin V, Podobnik-Sarkanji S, Storga-Tomic D, Kay G; Treatment of Alzheimer’s Disease with stabilized oral Nicotinamide Adenine Dinucleotide: A randomized, double-blind study;Drugs exptl. Clin.Res. 2004; 30: 327-337.

2. Demarin V, Podobnik-Sarkanji S, Storga-Tomic D, Kay G, Martinic-Popovic,M. Puretic B., Birkmayer JGD; ENADA/NADH improves cognitive impairment of Alzheimer patients;J. Tumor Marker Oncology 2003; 18:43-49.

 

 

 

 

 

 


 

 

Mai 2020

NADH und SPORT

 

Jede lebende Zelle, von Bakterien angefangen bis hin zum menschlichen Organismus, enthält NADH (=Nikotinamid Adenin Dinukleotid Hydrid). NADH, auch Coenzym1 genannt, ist der biologische Wasserstoff, der mit dem Sauerstoff in der Zelle reagiert und Wasser und ATP(=Adenosin Tri Phosphat) produziert. ATP wird in den Mitochondrien der Zelle gespeichert und für jeden Zellaktivitätsprozess gebraucht. Das heißt, je mehr NADH eine Zelle zur Verfügung hat, umso mehr Energie kann sie produzieren. Vor allem Gehirn, Herz und Muskelzellen brauchen besonders viel Energie, daher enthalten sie auch das meiste NADH.

 

Zusätzlich ist NADH in unserer Nahrung vorhanden z.B. in rotem Fleisch, Geflügel und Fisch, weniger in Gemüse. Beim Zubereiten der Nahrung wird der natürliche NADH Vorrat oft reduziert bzw. zerstört.

 

Die energiesteigernde Wirkung von NADH zeigt nicht nur bei Depressionen, Alzheimer Demenz, Morbus Parkinson, Krebs und Chronischer Müdigkeit positive Effekte, sondern auch bei gesunden und sportlichen Personen.

 

Bei einer von Prof. George Birkmayer und Dr. Vank (1) durchgeführten Studie mit 17 gut trainierten Radfahrern und Marathonläufern ist Folgendes beobachtet worden, nachdem diese Athleten 4 Wochen lang täglich 1 Tablette NADH mit 20 mg morgens vor dem Frühstück eingenommen hatten:

    - Raschere Reaktionszeit
    - Verbesserte Konzentrationsfähigkeit
    - Laktatspiegel signifikant verringert
    - Zunahme der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Sauerstoffaufnahme
    - Die Spiroergometrische Parameter haben sich unter NADH verbessert

 

Die Ursachen für diese Verbesserung könnten sein:

    1. Ein möglicher vorausgegangener NADH Mangel.
    2. Eine Zunahme der Dopaminkonzentration in bestimmten Hirnarealen und dadurch ein stimuliertes Muskelwachstum, weil Dopamin die Biosynthese des Wachstumshormons (=GH) stimuliert. Dadurch haben die Athleten mehr Kraft und mehr Ausdauer.
    3. Eine Stimulation der zellulären ATP Energieproduktion durch NADH, weil dieses direkt in die Zelle gelangt.

 

In einer anderen Studie mit 4 Top-Athleten hat Dr Bill Missner (2) aus USA Folgendes gezeigt:

    - Alle Athleten verbesserten mit NADH ihre Sprintleistung (5 Minuten Radfahren, 1Meile laufen)
    - Bessere Werte von allen, auch bei Ausdauerleistung

 

Diese Ergebnisse konnten in einer kontrollierten Doppelblindstudie am Institut für Sportmedizin an der Universität Freiburg in Deutschland verifiziert werden (3) Für die Athleten bedeutete die praktische Konsequenz dieser Studie, dass sie durch regelmäßige NADH Zufuhr länger in der aeroben Phase trainieren und dadurch eine höhere Ausdauerleistung bringen konnten. Die normalerweise bei Ausdauerarbeit ansteigende Kreatin-Kinase (CK) weist auf eine Schädigung der Muskelzellen hin. Durch NADH wird die erhöhte CK Aktivität in sehr kurzer Zeit wieder in den Normbereich zurückgebracht.

 

Auch in Finnland bestätigte Prof. Komi (4) anhand von seinen Studien mit Hochleistungssportlern diese herausragenden Ergebnisse.

 

Eine wichtige Frage zum Abschluss: IST NADH DOPING?
Das IOC (=International Olympic Committee) hat ebenso wie die NADA (=National Anti Doping Agency) die klare Antwort gegeben:
Die Substanz Nicotinamide-Adenine-Dinucleotide-Hydrid (NADH) stellt KEINEN Dopingverstoß dar.

 

Weitere Informationen dazu unter www.nada-bonn.de oder www.nadamed.de.

 

NADH ist das Mittel der Wahl für Menschen, die ihre körperliche Energie, ihre Vitalität und ihre geistige Fähigkeit steigern wollen mit Hilfe dieses körpereigenen Co-Enzyms. Zu erwähnen wäre noch, dass bei Einnahme von höheren Mengen NADH (200 mg /Tag) keine Nebenwirkungen beobachtet worden sind.

 

Weitere Studienergebnisse und Informationen über NADH Präparate finden Sie unter www.birkmayer-nadh.com und in dem Buch „NADH-Der biologische Wasserstoff, das Geheimnis unserer Lebensenergie“ von Prof George Birkmayer.

 

 

1. Georg D. Birkmayer, M.D., Ph.D., Pavel Vank, M.D., Birkmayer Institute for Parkinson Therapy, Research Division, Vienna, AUSTRIA: REDUCED COENZYME I (NADH) IMPROVES PSYCHOMOTORIC AND PHYSICAL PERFORMANCE IN ATHLETES; International Journal of Sports Medicine April, 1996

 

2. Bill Misner, Ph.D.(Washington, USA), George D. Birkmayer(Vienna, Austria), H. Schlachter (Munich, Germany), and A. Berg (Freiburg, Germany): THE COENZYMEN NICOTINAMIDE ADENINE DINUCLEOTIDE(NADH) AS A BIOLOGICAL ERGOGENIC FACTOR IN SHORT-TERM AND PROLONGED EXERCISE

 

3. Grathwohl D, Klann M, Müller HM, Schlachter H, Berg A.: Einfluss einer NADH Supplementation auf die muskuläre Energiebereitstellung beim Menschen (Influence of NADH supplementation for the muscular energy supply in humans) Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 11/2000

 

4. Antti A. Mero, Riikka T. Raitanen, George D. Birkmayer and Paavo V. Komi: EFFECTS OF NICOTINAMIDE ADENINE DINUCLEOTIDE HYDRIDE ON PHYSICAL AND MENTAL PERFORMANCE; Manuscript / Journal of Sports Sciences 19.9. 2006

 

 

 

 

 


 

 

 

April 2020

NADH und Krebs

 

Wie entsteht Krebs?

 

1. Durch genetische Veränderungen der DNA, des Erbmaterial in den Zellen.

2. Durch einen Mangel an ATP-Energie in der Zelle. Als Folge funktionieren die Reparationsmechanismen der Zelle nicht mehr.

3. Durch Freie Radikale.

 

Ad 1)
Die DNA kann durch viele verschiedene Einflüsse geschädigt werden. Dazu zählen: Umwelttoxine, Pestizide, Rauchen, Medikamente, wie Chemotherapeutika, Schwermetalle, wie Quecksilber (in Amalgamfüllungen), UV-Licht und Radioaktive Strahlung. Alle diese Faktoren erzeugen Freie Radikale, also sehr reaktive Moleküle, die unser genetisches Material verändern und damit die Basis für die Entwicklung von Krebs schaffen.

 

Ad 2)
Die Produktion von ATP (=Adenosintriphosphat), dem Kraftspeicher der Zelle, wird von dem Coenzym-1 NADH gesteuert. Je mehr NADH eine Zelle verfügbar hat, desto mehr ATP kann die Zelle produzieren, desto besser funktioniert sie und desto länger lebt sie. In allen untersuchten Proben von Krebszellen ist ein Defizit an NADH nachgewiesen worden. (1) Dadurch haben diese einen ATP Mangel. Das ist die biochemische Ursache, warum sich Krebszellen unkontrolliert teilen und in der Folge Metastasen bilden. Die Schlüsselfrage für eine plausible Krebstherapie ist daher: Kann man die ATP Konzentration in den Zellen erhöhen und wenn ja, wie? Der ATP-Spiegel kann durch NADH erhöht werden. Das ist an isolierten Herzzellen nachgewiesen worden. (2). Die oxidierte Form von NADH, dass NAD+ sowie deren Vorstufe Niacin, führen hingegen nicht zu einer Erhöhung des ATP Spiegels. Durch Gabe von NADH steigt der ATP Spiegel auch in Krebszellen an, wodurch die Regulationsmoleküle in diesen wieder synthetisiert und dadurch die unkontrollierte Zellteilungen gestoppt werden. Der bekannte amerikanische Arzt, Dr. Thomas COWAN, beschreibt in seinem Buch „CANCER and the NEW BIOLOGY of WATER“ in Kapitel 10 warum die von Prof. George Birkmayer entwickelte und patentierte Form von NADH bei Krebs wirksam ist. Seine Erklärung lautet, NADH liefert den Wasserstoff in die Zelle, der dort mit dem Sauerstoff reagiert und ATP Energie und Wasser produziert. Eine analoge Schlussfolgerung zieht auch Michael D. Forrest von der University of Warwick, Coventry, UK über die positiven Wirkungen von NADH bei Krebs (3).

 

Ad 3)
Auch Dr. Richard Passwater schreibt im Vorwort zu meinem Buch „NADH-The energizing Coenzyme“: Es gibt keine Substanz im menschlichen Organismus, die man als wichtigste oder bestes biologisches Antioxidans bezeichnen könnte, aber NADH kommt dieser Definition so nahe, wie keine andere biologische Substanz. NADH ist demnach das stärkste biologische Antioxidans und damit das Beste um Freie Radikale zu neutralisieren.
NADH wirkt - wissenschaftlich nachgewiesen - bei vielen Krebserkrankungen. Der Wirkungsmechanismus beruht auf mehreren Faktoren: Die in Krebszellen veränderte DNA wird durch NADH repariert (4). Durch NADH wird die ATP Energie in den Krebszellen gesteigert (2) und als stärkstes biologisches Antioxidans neutralisiert NADH Freie Radikale, eine der Ursachen der Krebsentstehung (5)
Als Beispiele von erfolgreichen Behandlungen werden vier von den mehr als 90 erfolgreich mit NADH behandelten Krebspatienten dargestellt, die alle (wie viele andere auch) mit NADH gesund geworden sind.

 

Patient 1:
Ein 48jähriger Mann mit kleinzelligem Lungen-Krebs, September 2001 diagnostiziert mit CT, MRT und Biopsie und auf Grund der Lokalisation nahe dem Mediastinum inoperabel, bekam täglich 80 mg NADH/ Tag (4 Tabletten à 20 mg). Vier Monate danach war der Tumor stark geschrumpft und nach 10 Monaten im MRT nicht mehr nachweisbar. Seit Mai 2002 (also seit 18 Jahren) ist der Patient gesund.

 

Patient 2:
Bei einer 63-jährige Frau mit Brustkrebs im Jahr 1989 mit Leber- und Knochenmetastasen, wurde 3 Monate nach Behandlung mit 80 mg NADH / Tag eine Rückbildung der Metastasen nachgewiesen. Nach 2 Jahren waren alle Tumormarker im Blut wieder normal und die Patientin gesund, was sie heute noch ist.

 

Patient 3:
Ein Mann mit Prostata Krebs im Jahr 1994 erhielt 6 Tabletten NADH (20 mg) täglich. Sechs Monate nach Einnahme von NADH sank der PSA Wert von 35 auf normale Werte von 2,0-5,0 Danach konnte weder durch Ultraschall noch durch ein CT ein Tumor festgestellt werden.

 

Patient 4:
Ein 42jähriger Algerier hatte ein Medulloblastom in der Halswirbelsäule von 3,5 cm Größe (nachgewiesen am 3.8.2013). Er war dadurch an Armen und Beinen gelähmt im Rollstuhl. Operiert konnte der Patient wegen der Lokalisation nicht werden und Chemotherapie hat der Patient abgelehnt. Nach täglicher Gabe von 160 mg NADH/Tag (8 Stück NADH a 20mg) war das Medulloblastom 28.11.2013 (also nach 3 Monaten) nicht mehr nachweisbar und die Lähmungen waren verschwunden. Der Patient war gesund geworden und ist es heute nach mehr als 6 Jahren immer noch.

 

Zusammenfassung: 
Die beste Möglichkeit - in Zeiten wie diesen - Ihr Immunsystem zu stärken und gleichzeitig Ihre Zellenergie zu verbessern, ist mittels NADH. Erfolgreich mit NADH behandelte Krebsarten finden Sie im Buch von Univ. Prof Dr med George Birkmayer: „NADH, alles was Sie über NADH (Coenzym1) wissen sollten“ in Kapitel 10 (NADH bei Krebs). Dieses ist auf Deutsch und ebenso auf Englisch erhältlich. Alle an wissenschaftlichen Studien Interessierte können diese auf unserer Homepage https://birkmayer-nadh.com/de/info/publikationen.html nachlesen.

 

1. Mikirova, N. et al., Journal of Orthomolecular Medicine 2003, 18, 9-24;

2. Pelzmann, B., et al., Brit.J.Pharm.2003, 139, 749-754 ;

3. Forrest M.D.; https://doi.org/10.1101/019307

4. Zhang J., et al.; J. Tumor Marker Oncol. 1998; 13, 5-17.

5. Fa-Quan L, Zhang JR.; World J. Gastorenterol. 2003, 9(8):1781-1785.

 

 

 

 

 


 

 

März 2020

Stickstoffmonoxid (NO) hemmt die Virusreplikation

 

Stickstoffmonoxid (NO) ist ein weit verbreitetes Signalmolekül, das an nahezu jeder Zell- und Organfunktion im Körper beteiligt ist (1).

 

Die Hauptlokalisation der Synthese dieses Moleküls ist die innere Schicht der Blutgefäße. Es entspannt die Blutgefäße, verbessert dadurch die Durchblutung des Herzens und senkt den Blutdruck.(2)

 

Im Immunsystem wird Stickstoffmonoxid von den Makrophagen produziert, bei denen es sich um einen Typ von Leukozyten (weiße Blutkörperchen) handelt, der Bakterien und andere Fremdkörper einhüllt, wie z. B. Viren, die in den Körper eingedrungen sind. Stickstoffmonoxid wird von den Phagozyten (Monozyten, Makrophagen und Neutrophile) im Rahmen der menschlichen Immunantwort generiert (3). NO ist außerdem eine wirksame Komponente bei der Bekämpfung von Viren. Die Virusreplikation wird durch die Induktion von iNOS und die anschließende Produktion von NO gehemmt. Dies wurde für das Dengue Virus (4), HIV-1, das Coxsackievirus (5), Influenza A und B, das Rhinovirus, CMV und das Coronavirus (6) nachgewiesen.

 

Wie können wir die endogene NO-Produktion erhöhen? Die Quelle von NO ist die Aminosäure L-Arginin. Durch die Wirkung des Enzyms Stickstoffmonoxid-Synthase (NOS) wird NO aus L-Arginin gebildet.

 

Das Enzym NOS benötigt das Coenzym NADH (Nicotinamide Adenine Dinucleotide Hydride), um seine volle Funktionsfähigkeit zu erreichen. Wie Prof. T. Malinski (Ohio University) demonstrierte, fällt die Steigerung der NO-Synthese durch die Ergänzung von NADH mindestens 10-mal höher aus als der Effekt jeder anderen Substanz (T. Malinski, persönliche Kommunikation). In anderen Worten bedeutet dies, dass eine Kombination aus L-Arginin und NADH die endogene NO-Produktion erheblich erhöht, sodass sie das COV-2-Virus bei infizierten Patienten zerstören kann, bei denen ein schweres akutes respiratorisches Syndrom (SARS) aufgetreten ist.

 

Es ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit dem Markennamen NADH VISION verfügbar, das L-Arginin und NADH beinhaltet.

 

Literatur:

(1) The discovery of nitric oxide and its role in vascular biology. Moncada S, Higgs EA. Br J Pharmacol. 2006;147 1:S193–201.

(2) Nitrite as regulator of hypoxic signaling in mammalian physiology. van Faassen, EE; Bahrami, S; Feelisch, M; Hogg, N; Kelm, M; et al. (Sep 2009). Med Res Rev. 29 (5): 683–741.

(3) Cellular mechanisms of nonspecific immunity to intracellular infection: Cytokine-induced synthesis of toxic nitrogen oxides from L-arginine by macrophages and hepatocytes". Green, SJ; Mellouk, S; Hoffman, SL; Meltzer, MS; Nacy, CA (1990). Immunology Letters. 25 (1–3): 15–9. PMID 2126524.

(4) Antiviral action of nitric oxide on dengue virus type 2 replication. Takhampunya R, Padmanabhan R, Ubol S; J Gen Virol. 2006 Oct; 87(Pt 10):3003-11.

(5) Nitric oxide donors inhibit the coxsackievirus B3 proteinases 2A and 3C in vitro, virus production in cells, and signs of myocarditis in virus-infected mice. Zell R, Markgraf R, Schmidtke M, Görlach M, Stelzner A, Henke A, Sigusch HH, Glück B, Med Microbiol Immunol. 2004 Mai; 193(2-3):91-100.

(6) Nitric oxide inhibits the replication cycle of severe acute respiratory syndrome coronavirus, S. Akerström, M. Mousavi-Jazi, J. Klingström, M. Leijon, A. Lundkvist, A.J. Mirazimi Virol. 79 (2005) 1966–1969.

 

 

 

 

 


 

 

Februar 2020

REIZDARM, MORBUS CROHN, COLITIS ULCEROSA – NADH hilft!

 

Alle drei obengenannten Erkrankungen betreffen den Verdauungstrakt.

 

Das Reizdarmsyndrom (kurz RDS, im Englischen IBS- Irritable Bowel System genannt) ist eine Erkrankung, die durch Symptome wie Schmerzen im Bauchraum, Durchfall, Verstopfung, Blähungen und das Gefühl der unvollständigen Darmentleerung gekennzeichnet ist. Ursachen sind Stress, Darminfekte, Ernährung bzw. diese auch oft in Kombination mit einer genetischen Veranlagung.

 

Colitis Ulcerosa ist eine chronisch entzündliche Erkrankung bei der vor allem der Dickdarm (= Colon) betroffen ist. Die betroffenen Menschen leiden an schmerzhaften, blutigen, schleimigen Durchfällen mehrmals am Tag und in der Nacht, oft auch nächtlichem Stuhldrang, krampfartigen Kolik artigen Bachschmerzen, evtl. mit leichtem Fieber, verbunden mit Gewichtsverlust und Müdigkeit. Bei Colitis Ulcerosa ist ausschließlich die Darmschleimhaut betroffen.

 

Im Gegensatz dazu ist bei Morbus Crohn die gesamte Darmwand entzündet. Sie basiert möglicherweise auf einer Autoimmunerkrankung, die im gesamten Verdauungstrakt von der Mundhöhle bis zum After auftreten kann. Morbus Crohn beginnt meist schleichend mit Bauchschmerzen, Durchfall, der anhält und zu Gewichtsverlust führt. Erhöhte Blutwerte von CRP, BSG und Leukozyten können die Diagnose sichern. Die Unterscheidung von Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn lässt sich durch eine Darmspiegelung abklären.

 

Für eine gezielte Therapie mit NADH ist diese Unterscheidung jedoch von sekundärer Bedeutung, denn wir haben von einigen unserer Kunden Rückmeldungen erhalten, dass Ihnen NADH bei diesen Darmproblemen sehr geholfen hat.

 

So berichtete Herr K. Folgendes: „Seit 20 Jahren leide ich an Morbus Crohn, ich habe Dauerdurchfälle und teils unerträgliche Bauchschmerzen gehabt. Ich brauchte immer eine Toilette im Umkreis von 20m, weil ich den Stuhldrang nicht beherrschen konnte. An Reisen, Freunde Treffen oder Arbeiten war nicht zu denken. Ich fühlte mich zu Hause eingesperrt.

Nach täglicher Einnahme von 2 x 4 NADH Tabletten bin ich ein neuer Mensch geworden.

Nach kürzester Zeit hatte ich erstmals wieder einen festen Stuhl, konnte wieder außer Haus gehen, ich habe an Gewicht zugelegt und wieder viel mehr Energie mein Leben wieder anzupacken.

Meine LEBENSFREUDE hat sich wiedereingestellt und meine LEBENSQUALITÄT hat sich enorm gesteigert“

 

Für Menschen die gesund werden oder bleiben wollen!

 

 

 

 

 


 

 

Januar 2020

NADH und NAD+ – Was ist der Unterschied?

 

Der wichtigste Unterschied zwischen NADH und NAD+ ist, dass NADH nachweislich in die Zelle hinein geht und dort die ATP Energie Produktion erhöht.

 

Somit kann die Zelle, wenn sie über mehr Energie verfügt, alle für die Zellregulation notwendigen Moleküle in ausreichenden Mengen bilden.

 

NAD+ geht NICHT in die Zelle hinein und kann daher kein ATP bilden. Dies ist in der Studie bewiesen worden (1). Auch die Vorstufen von NAD+ wie Nicotinamid-Riboside oder NMN (Nicotinamid-Mono-Nucleotide) gehen nicht durch die Zellmembran, weil die beiden positiv geladene Moleküle sind. Diese können die Lipidschicht der Zellmembran nicht durchdringen. Durch das hier abgebildete nachfolgende Schema wird diese Aussage deutlich gemacht.

 

 

Über die biologischen Funktionen und therapeutischen Wirkungen von NADH gibt es mehr als 50 Veröffentlichungen von wissenschaftlichen Studien, ebenso sind über die Sicherheit und Nebenwirkungsfreiheit von NADH viele Studien publiziert worden (2).

 

Für den Unterschied von NADH und NAD+ sprechen folgende Fakten: Von NAD+ gibt es nur vereinzelte wissenschaftliche Untersuchungen. Zur Verträglichkeit von NAD+ wurde bisher eine einzige Studie mit 8 (acht) gesunden Menschen mittleren Alters durchgeführt. Das wenig überraschende Ergebnis war, dass die 8 Teilnehmer NAD+ gut vertragen haben (3). Allerdings sind die NAD+-Moleküle zu groß und können dadurch nicht durch die Zellmembran diffundieren. Wichtig ist auch, dass NAD+ in Reinform KEIN Nährstoff ist und somit nicht durch Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden kann (4).

 

Laut klinischen Studien steigern NMN-Nahrungsergänzungsmittel NAD+ auf ein jugendliches Niveau. NADH jedoch ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten und ist als Nahrungsergänzungsmittel auf der ganzen Welt erhältlich. NADH hat auch mindestens 3 wissenschaftlich nachgewiesene Anti-Aging Wirkungen (5,6,7). Für das Älterwerden sind vor allem 3 Phänomene verantwortlich: (a) Abnahme der ATP – Energieproduktion in den Zellen. NADH erhöht die ATP Energie Produktion in der Zelle(1). (b) Schädigung der DNA durch Umweltgifte, Strahlen und Chemotherapie. NADH kann geschädigte DNA und Zellen reparieren (8). (c) Oxidation und Schädigung der Zellmembran. NADH wirkt als starkes biologisches Antioxidans (9). NAD+ als die oxidierte Form von NADH kann NIE als Antioxidans wirken.

 

Literatur:

1. “NADH-supplementation decreased pinacidil-primed I K(ATP) in ventricular cardiomyocytes by increasing intracellular ATP” Pelzmann B, Hallström S, Schaffer P, Lang P, Nadlinger K, Birkmayer GD, Vrecko C, Reibnegger G and Koidl B. Brit. J. Pharm. 2003 139,749-754.

2. https://birkmayer-nadh.com/de/info/publikationen.html

3. “An open-label, non-randomized study of the pharmacokinetics of the nutritional supplement nicotinamide riboside (NR) and its effects on blood NAD+ levels in healthy volunteers”. Airhart, S. E., Shireman, L.M., Risler, L.J., Anderson, G. D., Nagana Gowda, G. A., Raftery, D., et al. (2017). PloS One 12:e0186459. doi: 10.1371/

4. Stellungnahme Nr 018/2012 des BfR vom 06. Februar 2012

5. "Coenzym-1 (N.A.D.H.): A Proven Anti-Aging Substance” Birkmayer JGD, Abstr.Comm. 1st European Congress on Anti-Aging Medicine October 18 -21, 2006 Vienna, Austria

6. “Coenzym-1 (NADH) - Eine wissenschaftlich bewiesene Anti-Aging-Substanz” Birkmayer JGD, Prevention and anti aging 2006 340-348

7. “Method of prolonging the Life-span of Living Cells using NADH, NADPH and ADP-Ribose” Birkmayer JGD, Nadlinger K, Hallstöm S, Westerthaler W, US-Patent Pub.No. US 2004 / 0126751

8. The Reduced Coenzyme Nicotinamide Adenine Dinucleotide (NADH) repairs DNA damage of PC12 cells induced by doxorubicin; Zhang JR, Vrecko K, Nadlinger K, Storga D, Birkmayer GD, Reibnegger G J. Tumor Marker Oncol. 1998; 13, 5-17.

9. “The antioxidative capacity of ENADA®-NADH in humans”; Reibnegger G, Greilberger J, Juergens G. and Oettl K.J. Tumor Marker Oncol. 2003; 18, 37-41.